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Vitamintabletten

Vitamintabletten erhöhen Krebsrisiko

Vitamine braucht der Körper, doch es ist ein Irrtum, dass diese über Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden sollen. Das Gegenteil ist der Fall. Studien haben bewiesen, dass Vitamine, die künstlich hergestellt wurden, das Krebsrisiko sogar erhöhen. Ebenfalls wird angenommen, dass sogenannte Antioxidantien, die in Tablettenform eingenommen werden, eher das Krebsrisiko erhöhen, statt verringern. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Körper den sogenannten oxidativen Stress braucht, um eine eigene Abwehr aufbauen zu können.

Der Lebensstil und eine ausgewogene, gesunde Ernährung alleine reichen, um den Körper die notwendigen Vitamine zuzuführen. Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate sind somit überflüssig. Anfang der 1990er Jahre war man noch in der Annahme, dass zusätzliche Vitamine und Spurenelemente die Entstehung von Krebs verhindern könnte. Es fehlte allerdings eine Langzeitstudie, in der geprüft wurde, wie sich genetische Veränderungen auf die Tumorentwicklung auswirken können. Besonders gefährlich zeigt sich die überdosierte Einnahme von Vitamin E. Insgesamt nahmen an einer Studie 35.000 gesunde Männer teil. Forscher fanden heraus, dass die Gruppe, denen Vitamin E verabreicht wurde, mehr Männer an Prostatakrebs erkrankten, als die Probanden, die ein Placebo eingenommen hatten.

Beta-Carotin ist eine Vorstufe des Vitamins A. Probanden nahmen über einen längeren Zeitraum dieses Vitamin in hoher Dosierung ein. Es wurde in der Studie bewiesen, dass dieses Vitamin das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht. Ebenso wurde ein Versuch mit der Gabe von zusätzlichem Kalzium gemacht. Auch hier musste der Versuch abgebrochen werden, denn die Probanden zeigten deutliche Anzeichen, eher einen Herzinfarkt zu erleiden als die Personen, die kein Kalzium eingenommen hatten. Einige Vitamine können vom Körper nicht gespeichert werden, sie werden ungenutzt wieder ausgeschieden, wie das zum Beispiel bei Vitamin C der Fall ist. Am gesündesten und auch billiger ist es, die notwendigen Vitamine durch Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Eine Überdosierung ist damit auch ausgeschlossen.

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